Ab auf die Strasse!

Wir sammeln Unterschriften für eine nachhaltig finanzierte Altersvorsorge

Die ersten beiden nationalen Sammeltage des Jungfreisinns und der FDP.Die Liberalen für die Renteninitiative sind vorbei. Jetzt gilt es, am Ball zu bleiben. Am 5. Dezember findet die nächste nationale Sammlung statt. Alle Sektionen und Ortsparteien sind zur aktiven Teilnahme aufgefordert.

Die AHV ist in Schieflage und schreibt rote Zahlen; seit 2017 sogar in Milliardenhöhe! Unternehmen wir jetzt nichts, häuft sich bis 2045 ein Schuldenberg von CHF 190 Milliarden an. Das entspricht den Kosten von 16 Gotthard-Basistunneln!

Während bei der erstmaligen Auszahlung von AHV-Renten im Jahr 1948 durchschnittlich 3.4 Erwerbstätige einen Rentner finanzierten, sind es heute lediglich noch deren 1.9. Gleichzeitig stiegen die Bezugsjahre – bei gleichbleibenden 44 Erwerbsjahren – von 13 auf 23. Eine erfreuliche Entwicklung in Sachen Lebenserwartung; eine düstere Prognose für unsere Sozialwerke. 

Diesem strukturellen Problem hat sich die Renteninitiative verschrieben. Um die AHV nachhaltig zu sanieren, sieht die Initiative drei Massnahmen vor: 1. gleiches Rentenalter für Mann und Frau bis 2032, 2. eine schrittweise Erhöhung des Rentenalters auf 66 Jahre bis 2032 und 3. eine Verknüpfung des Rentenalters mit der Lebenserwartung. 

Diese drei Massnahmen beheben das strukturelle Problem der AHV und verzichten auf Rentenkürzungen sowie auf die Erhöhung von Abgaben wie beispielsweise der Mehrwertsteuer.  

Unterstützung von nationalen Parlamentariern

Nach dem Fristenstillstand aufgrund des Covid-19-Virus nahmen die Jungfreisinnigen die Unterschriftensammlung im Sommer wieder auf und intensivieren  ihr Engagement im Herbst. Anfang Oktober führten die Jungfreisinnigen zusammen mit der FDP den ersten nationalen Sammeltag durch und gingen in vielen Regionen motiviert auf die Strasse. Bewaffnet mit Unterschriftenbogen und Klemmbrett waren die Sektionen der Jungfreisinnigen in der Romandie, in Zürich, Bern, Baselland, Basel-Stadt, Luzern, Glarus, St. Gallen, Thurgau, Solothurn und Zug auf den Strassen. Dabei konnten sie auf tatkräftige Unterstützung von nationalen Parlamentariern zählen. Beispielsweise sammelte der Aargauer Ständerat Thierry Burkart in Adelboden und die Berner Nationalrätin Christa Markwalder in den Gassen Berns Unterschriften für eine sichere Altersvorsorge. Zudem wagten vereinzelte Ortsparteien der FDP erste Versuche im Unterschriftensammeln. Aus Sicht der Jungfreisinnigen war der erste nationale Sammeltag ein grosser Erfolg.

 

Sammel-Offensive vor Weihnachten

Damit die benötigten 100‘000 beglaubigten Unterschriften am 16. Juli 2021 fristgerecht eingereicht werden können, braucht es weiterhin den Einsatz aller! Die Jungfreisinnigen planen deshalb monatliche Sammeltage gemeinsam mit der FDP. Die Liberalen. Der nächste findet am Samstag, 5. Dezember, statt. 

Alle Sektionen der Jungfreisinnigen und FDP Ortsparteien organisieren sich in Kleingruppen, bestellen via info@renten-sichern.ch Unterschriftenbögen und gehen am 5. Dezember für zwei bis drei Stunden auf die Strasse. 

Wer am Sammeltag nicht verfügbar ist, sammelt beispielsweise in der Familie, am Arbeitsplatz oder in Vereinen Unterschriften.. Die Vorweihnachtszeit bietet genügend Gelegenheiten, dass jede und jeder nochmals fünf Unterschriften einsenden kann. Argumente, Infos sowie Sammeltipps gibt es auf www.renten-sichern.ch 

– Marco Wölfli

zurück

Weitere Artikel

Neuer Schwung für AHV-Initiative

Nach Streit unter Jungparteien

Weitere Informationen

50’000 Unterschriften gesammelt

Trotz Sammelstopp und unter erschwerten Bedingungen werden fleissig Unterschriften gesammelt.

Weitere Informationen

Gesucht: 200 Milliarden Franken

Auf 20 Milliarden Franken beziffert der Bund die anfallenden Kosten aufgrund der Corona-Pandemie.

Weitere Informationen

Eine Erhöhung des Rentenalters sichert uns unseren Wohlstand im Alter. Gerne bin ich bereit länger zu arbeiten, anstatt jährlich massiv höhere Abzüge ertragen zu müssen.

Leroy Bächtold, Kanton Zürich

Jungfreisinnige

Leroy Bächtold, Kanton Zürich

Die Renteninitiative sichert unsere Altersvorsorge nachhaltig – ein Gewinn für alle Generationen.

Christian Wasserfallen, Kanton Bern

Nationalrat FDP

Christian Wasserfallen, Kanton Bern

Die AHV schreibt seit Jahren rote Zahlen. Die Hoffnung, selbst einmal eine gute Rente zu beziehen, schwindet. Deshalb braucht es die Renteninitiative: sie sichert unsere Renten nachhaltig.

Matthias Müller, Kanton Zürich

Präsident Jungfreisinnige

Matthias Müller, Kanton Zürich

Die Renteninitiative sorgt für eine nachhaltige Finanzierung der AHV -auch für zukünftige Generationen!

Marcel Dobler, Kanton St.Gallen

Nationalrat FDP

Marcel Dobler, Kanton St.Gallen

JA zu einer nachhaltigen Reform der Altersvorsorge! Mit einer schrittweisen Erhöhung des Rentenalters von 65 auf 66 Jahre sichern wir die AHV auch für künftige Generationen.

Muriel Frei, Kanton Appenzell Ausserrhoden

Jungfreisinnige

Muriel Frei, Kanton Appenzell Ausserrhoden