Mutloser Bundesrat will Zepter nicht in die Hand nehmen

Der Bundesrat lehnt die Renteninitiative ab, ohne dem Anliegen der kommenden Generationen auch nur einen Gegenvorschlag entgegenzustellen.

Mutloser Bundesrat will Zepter nicht in die Hand nehmen

Der Bundesrat lehnt die Renteninitiative ab, ohne dem Anliegen der kommenden Generationen auch nur einen Gegenvorschlag entgegenzustellen. Der Bundesrat will sich offensichtlich der grössten innenpolitischen Herausforderung, der nachhaltigen Sicherung der AHV, nicht annehmen. Dies ist eine Bankrotterklärung gegenüber der AHV, denn nur die Renteninitiative bietet eine nachhaltige Sicherung unserer Renten.

Verein Renteninitiative vom Bundesrat enttäuscht

In der Altersvorsorge besteht dringender Handlungsbedarf. Die demografische Entwicklung führt in der AHV zu zunehmend grösseren Defiziten. Wird nichts unternommen, werden die jährlichen Ausgaben bis 2030 die Einnahmen um 4,3 Milliarden Franken übersteigen und der Finanzierungsbedarf der AHV wird sich bis 2045 auf 200 Milliarden Franken belaufen. Angesichts der grossen Auswirkungen für kommende Generationen ist eine nachhaltige Sicherung der Renten deshalb wohl die grösste innenpolitische Herausforderung. Sich dieser Herausforderung anzunehmen, bedarf Führungsstärke und Mut. Der Bundesrat hat heute beides vermissen lassen. Entsprechend gross ist die Enttäuschung seitens Renteninitiative. Der Bundesrat verkennt die Dringlichkeit einer ausgewogenen Reform für unsere AHV.


Hoffnungen ruhen auf dem Parlament

Das Parlament ist gefordert, seine Verantwortung für kommende Generationen wahrzunehmen und Mut zu beweisen, sich für die Renteninitiative auszusprechen. Nur mit einer Entpolitisierung kann endlich eine nachhaltige Lösung in der Altersvorsorge erwirkt werden – genau das fordert die Renteninitiative. Eine Weigerung die Fakten des demografischen Wandels zu akzeptieren, ist eine Bankrotterklärung gegenüber der AHV. Da der Bundesrat das Zepter nicht in die Hand nehmen wollte, liegen die Hoffnungen der Renteninitiative jetzt auf dem Parlament, seine Verantwortung für kommende Generationen wahrzunehmen.

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