Die AHV brennt – die Gewerkschaften löschen mit Öl

Die Altersvorsorge brennt; Bundesrat und Parlament schauen zu. Mit der Mini-Reform “AHV 21” gewinnen AHV und Parlament lediglich drei Jahre, das Problem an einem anderen Tag anzupacken - Probleme werden vertagt statt gelöst.

Die AHV brennt – die Gewerkschaften löschen mit Öl

Die Altersvorsorge brennt; Bundesrat und Parlament schauen zu. Mit der Mini-Reform “AHV 21” gewinnen AHV und Parlament lediglich drei Jahre, das Problem an einem anderen Tag anzupacken - Probleme werden vertagt statt gelöst. Die AHV-Reform ist damit kein Heilsbringer, sondern nur ein Zeitbringer für eine nachhaltige Reform. Leidtragende sind die kommenden Generationen, denn der AHV-Schuldenberg wächst ins Unermessliche. Die wahren Verhinderer einer wirklichen Lösung sind aber die Gewerkschaften, die lieber parteipolitische Grabenkämpfe befeuern, als mithelfen, das Feuer in der Altersvorsorge zu löschen. Die Erkenntnis, dass Feuer nicht mit Öl gelöscht wird, muss aber auch bei den Gewerkschaften ankommen.

Appell an die Gewerkschaften: Lösungen statt Grabenkämpfe!

Wir werden immer älter. Das ist erfreulich, belastet aber die öffentlichen Finanzen. Wie die aktualisierte Generationenbilanz des Bundes eindrücklich aufzeigt, resultiert aufgrund der heutigen Systemfehler langfristig eine Fiskallücke von 15 bis 20 Milliarden Franken pro Jahr. Unbeeindruckt zeigen sich die Gewerkschaften: So soll die Fiskallücke mit einer 13. AHV-Rente sogar noch vergrössert werden. Und sogar gegen eine Mini-Reform “AHV 21” soll das Referendum ergriffen werden. Wer so bewusst die demografischen Realitäten ausblendet, fährt unser System mutwillig an die Wand. Offensichtlich sind den Gewerkschaften die kommenden Generationen egal, solange sie Stimmung für ihr Klientel machen können. Kein Wunder also erodiert das Vertrauen der Jugend in die Altersvorsorge. Darum unser Appell an die Gewerkschaften: “Helft mit, die AHV nachhaltig zu sichern, statt noch mehr Öl ins Feuer zu giessen!” Denn eines ist klar: Bleiben die Gewerkschaften stur, wird der Finanzierungsbedarf der AHV bis im Jahr 2045 200 Milliarden Franken betragen.



Nur eine nachhaltige Reform schafft Vertrauen!

Das Vertrauen wieder herstellen, kann auch die Mini-Reform “AHV 21” nicht - sie ist ein Zeitbringer aber kein Heilsbringer. Zwar ist die Angleichung des Rentenalters für Frauen längst überfällig, doch aufgrund viel zu üppiger Kompensationen ist die Wirkung der Reform marginal. Der Konkurs der AHV verschiebt sich lediglich um etwa drei Jahre ins Jahr 2038. In Anbetracht dessen, dass die AHV-21-Diskussion im Parlament ebenfalls drei Jahre dauerte, ist dies kein grosser Wurf. Wo eine richtige Reform ansetzen muss, zeigt die ecoplan-Studie im Auftrag des Bundes klar auf: beim Rentenalter. So kann mit einer schrittweisen Erhöhung des AHV-Alters die Fiskallücke der Sozialversicherungen (AHV/IV/EO) praktisch geschlossen werden. Mit der Renteninitiative existiert genau eine solche Lösung. Die Verknüpfung von Lebenserwartung und Rentenalter sichert die Renten nachhaltig.

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